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Britischer Hacker stemmt sich gegen die Auslieferung an USA - British hacker fights extradition to US

LONDON (AFP) 22. Januar 09 — Der 42-jährige Brite Gary McKinnon hat seit langem zugegeben, in Computersysteme des US Militärs und der NASA eingebrochen zu sein. Genau so lange stemmt er sich schon gegen seine Auslieferung an die USA, wo ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 70 Jahren angedroht wird. Seine Anwälte machen u.a. geltend, daß er an dem Asperger's Syndrom leidet und in der Folge suizidgefährdet ist und daß die amerikanischen Hochsicherheitsgefängnisse den Mindeststandards nach der europäischen Menschenrechtskonvention nicht genügen. hier weiter ... LONDON (AFP) — A Brit accused of hacking into the computer systems of the US military and NASA would be at risk of psychosis or suicide if made to face trial in the United States, a London court heard Tuesday.



Britische Provider sperren Wikipedia-Artikel

@ heise online – 7. Dezember 2008 - In der andauernden Debatte um die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten gibt es nun ein prominentes Opfer. Offenbar haben mindestens sechs große Provider in Großbritannien die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia auf eine Filter-Liste gesetzt. mehr dazu hier ... ... und hier ...

Mit 10 % dabei

Badische Zeitung - Sonntag, 30. November 2008 – Eigentlich nichts weltbewegendes. In der vergangenen Woche waren zwei Beamte in der Bonndorfer Haupt- und Realschule zu Gast. H. und D. sind Mitglieder der "Edic", der Ermittlungsgruppe Daten, Internet und Computer. Sie beschäftigen sich in Baden mit Computerkriminalität. Eher nebenbei berichteten sie: Bereits bei zehn Prozent aller Straftaten in ihrem Kreis spiele Computerkriminalität eine Rolle. Raubkopien, Pornografie, Urheberrechtsverletzungen oder Betrug. Und dann würden Ermittlungen und die Beschlagnahme und Untersuchung von Computern oft genug weitere Straftaten sichtbar machen: In nicht wenigen Fällen wird illegal installierte Software entdeckt.

90 % zu niedrig - Es bleibt ein Gartenzaun

Von FOCUS-Online - 20.11.08, 14:05 - Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will durchgreifen. Sie kündigte an, dass sie die Provider per Gesetz zwingen wolle, den Zugang zu entsprechenden Angeboten zu blockieren. „Wir schließen die Datenautobahn der Kinderpornografie“, wird von der Leyen zitiert.

Technisch ist das zwar durchaus machbar. Wenn ein Provider bestimmte Internetadressen blockiert, können seine Kunden diese erst einmal nicht mehr aufrufen.

Aber Blockaden lassen sich umgehen. Zwar könnte theoretisch jeder Provider eine BKA-Liste mit einschlägigen Internetadressen blockieren. Es bringt wahrscheinlich wenig. Es ist technisch sehr schwierig, den Zugriff auf die Angebote komplett zu verhindern. Außerdem lassen sich mit speziellen Anonymisierdienste im Web solche Blockaden leicht umgehen.

Im April hatte die für den Jugendschutz im Internet zuständige Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten ein juristisches Gutachten präsentiert, das zahlreiche Fragen aufwarf. „Wir können mit Sperrungen nur einen sehr niedrigen Vorgartenzaun aufbauen“, sagte damals Ulrich Sieber, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg.



Letzte Aktualisierung am: 9. Oktober 2009
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